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Anja Förster und Peter Kreuz: NEIN - Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können

Das Autoren-Duo Anja Förster und Peter Kreuz gelten in Deutschland als Management-Vordenker. Buch-Titel wie "Alles, außer gewöhnlich", "Nur Tote bleiben liegen", "Hört auf, zu arbeiten" oder "Macht, was ihr liebt" stammen aus ihrer Feder.

Mit ihrem klaren Schreibstil und frischen Gedanken regen sie zum Nachdenken an. Sie helfen ihren Lesern, ihr Sein und Handeln aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dabei machen sie Mut, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Als konsequente Folge daraus, heißt ihr neues Buch "NEIN - Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können".

Worum geht es im Buch?


Wer es in unserer Gesellschaft im Berufs- und Privatleben wagt, Nein zu sagen, gilt schnell als Blockierer, Querulant und unkooperativ. Und ja: Ein Nein aus falscher Motivation oder als reine Abwehrhaltung kann so wirken und sich auch so auswirken. Ein solches Nein ist aber gleichzeitig auch Flucht aus der (Eigen-)Verantwortung.

Doch es gibt gute Gründe, in wesentlichen Lebensbereichen für sich selbst klar und entschieden ein Nein zu äußern. Ein Nein hilft dabei, uns abzugrenzen, die Richtung zu halten, uns selbst und unser Leben zu definieren, zu gestalten. Dazu müssen wir wissen, welche Ziele wir verfolgen, wohin unsere Lebensreise gehen soll. Und wir müssen bereit sein, mit den Konsequenzen unserer Entscheidung zu leben, Eigen-Verantwortung zu übernehmen.

Wir müssen uns tagtäglich entscheiden, für etwas oder gegen etwas. Damit einher geht die Entscheidungs-Freiheit, die Freiheit von etwas genauso wie die Freiheit zu etwas. Auch jedes Ja , jede Entscheidung für etwas, bedeutet ein Nein zu vielen anderen Optionen.

Oft macht uns ein (halbherziges, ungewolltes) Ja mit all seinen Folgen unzufriedener, als ein klares, offenes Nein. Diese Entschlossenheit kann uns im Rückblick deutlich zufriedener machen, selbst dann, wenn wir später erkennen, dass wir uns falsch entschieden haben. Und das, weil wir aus der Rolle des passiven Erleidens, als Opfer der Umstände heraustreten, für uns eintreten und selbstbestimmt nach bestem Wissen und Gewissen handeln.

Aus Sicht der Autoren hat sich die Arbeits- und Lebenswelt inzwischen klar gewandelt. Wo früher ein reines Funktionieren, Unter- und Einordnen notwendig war, sind heute der Umgang mit Informationen und (Entscheidungs-)Freiheiten gefragt. Sowohl in der Führung von Unternehmen als auch bei den Mitarbeitern ist ein Umdenken und Umlernen notwendig, um dauerhaft zukunftsfähig zu bleiben.

Mein Fazit


Das "Ja zum Nein" ist wieder einmal eine sehr anregende Lektüre mit einem von vielen als provokant empfundenen Titel. Es geht nicht darum, das Nein-Sagen zum Allheilmittel zu stilisieren. Ganz im Gegenteil. Aber es ist wichtig, das Nein wieder als gleichberechtigte und keineswegs negative Alternative zum Ja kennen zu lernen. Denn das richtige Nein-Sagen ist eine Kunst, die wir nur allzu leicht verlernen.

Bibliographische Angaben


Anja Förster, Peter Kreuz: NEIN - Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können, ISBN 978-3-570-55342-8, Pantheon Verlag, 14,99 Euro
Online-Bestellmöglichkeit • Weitere Titel des Autoren-Teams hier.

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