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Buch-Tipp: "Augen durch und zu" von Peter Köhler

Jeder von uns kennt diese Tage: Irgendwo in unserem Kopf purzeln die Worte durcheinander, die Zunge verknotet sich - und schon sagt unser Mund etwas ganz anderes, als wir eigentlich sagen wollten. Oder wir schreiben etwas, das sich beim zweiten Lesen als völliger Unsinn herausstellt, uns im Moment des Schreibens aber richtig erscheint.

Auch wenn solche Versprecher und Sprachunfälle der betreffenden Person meist peinlich sind - sie sind auch (unfreiwillig) komisch. Die Zuhörer oder Leser - so sie es denn bemerken - haben ihre (Schaden-)Freude, kichern still vor sich hin oder platzen aus vor Lachen.

Genau solche Sprachunfälle hat Peter Köhler in seinem neuen Buch "Augen durch und zu - Versprecher und andere Sprachunfälle"* gesammelt. Neben Klassikern wie "Sie standen an den Hängen und Pisten", "Equal goes it loose" oder "Wichtig ist, was hinten rauskommt" sind auch viele (alte und neuere) Fundstücke von A bis Z thematisch sortiert aufgeführt - ob aus der Zeitung, Leserbriefen, Schüler-Aufsätzen, Versicherungsmeldungen, von bekannten oder weniger bekannten Persönlichkeiten. Die ganze Bandbreite des Alltags ist hier vertreten.

So können wir eintauchen in die Welt verrückter Sprachverwirrungen und unser Zwerchfell kitzeln lassen. Ich jedenfalls habe bei der Lektüre einen Lachanfall nach dem anderen bekommen. Zugegeben, nicht bei jedem Eintrag - aber nicht jedes Fundstück kann das eigene Humorzentrum treffen.

In jedem Fall ist dieses Buch ein kleines Schatzkästlein für alle, die Freude an Sprache (und vor allem Sprachverwirrungen) haben. Und in diesem Zusammenhang möchte ich Edmund Stoiber zitieren: "Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran."

Mein Lesetipp für den Sommer oder zwischendurch.

Dieses Buch kaufen:
Peter Köhler, Augen durch und zu*

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