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Film-Tipp: Die Unfassbaren - gute Unterhaltung

Vier begabte, aber begrenzt erfolgreiche Magier werden von einem geheimnisvollen Gönner zum Illusionisten-Quartett "Die Vier Reiter" zusammengebracht. Schon bei ihrer ersten großen Show in Las Vegas sorgen sie für Furore, da sie mittels einer Art Teleportations-Maschine eine Bank ausrauben und das Geld unter den Zuschauern verteilen. Das ruft Interpol und das FBI auf den Plan, die aber auch nach langen Verhören nicht in der Lage sind, den "Reitern" das Verbrechen nachzuweisen.

Der FBI-Ermittler Rhodes und die Interpol-Agentin Dray verbeißen sich in den Fall und eine furiose Überwachungs- und Verfolgungsjagd beginnt. Ermittler und Magier schlagen sich mit unterschiedlichsten Waffen und Tricks. Abgehörte Mobiltelefone, gehackte Computer, Prügeleien, wilde Verfolgungsjagden zu Fuß und im Auto, Spiegeltricks und immer neue Schein-Manöver lassen dem Zuschauer und den handelnden Personen wenig Zeit zum Atemholen oder Nachdenken.

Die Magier scheinen den Behörden immer mindestens einen Schritt voraus. Und auch ein ehemaliger Magier, der sich inzwischen sein Geld damit verdient, die Tricks anderer Magier aufzudecken, sorgt dafür, dass Zuschauer und Ermittler falschen Fährten folgen. Schon bald drängt sich der Verdacht auf, dass es einen fünften "Reiter" als geheimnisvollen Drahtzieher im Hintergrund geben muss, der ganz eigene Ziele verfolgt. Doch welche sind das?

Meine Meinung


Action, Magie, magische Geheimgesellschaften, moderne Technik, ein Hauch Psychologie und Taschenspielertricks - der Film macht Spaß und ist kurzweilig, wenn man sich auf ihn einlässt. Viele falsche Fährten, immer neue Ebenen und neue mögliche Lösungen, die sich dann doch als falsch erweisen: Die Geschichte und ihre Auflösung ist wie ein weiterer Zaubertrick. Morgan Freeman und Sir Michael Caine spielen ihre Nebenrollen gewohnt routiniert. Und auch die Hauptfiguren sind gut, obschon teils etwas grob gezeichnet.

Das ist auch das Manko des Films: Die einzelnen Figuren bleiben unter der glitzernden Oberfläche eher flach, die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren blass und ohne Tiefe. Selbst die angedeutete Liebesgeschichte zwischen dem FBI-Agenten Rhodes und der Interpol-Ermittlerin Dray ist dünn gezeichnet. Aber allzu viel Tiefgang sollte man sich von einem Film dieses Genres wohl auch nicht erhoffen. Trotzdem hätte neben dem magischen Funkeln und Glitzern eine stärkere Zeichnung der Charaktere dem Film noch das gewisse zusätzliche Etwas geben können.

Die als Rahmen eingeführte uralte Magier-Geheimgesellschaft "Das Auge", die "vier Reiter" und der Originaltitel "Now you see me" sind vermutlich eine Anspielung auf die vier apokalyptischen Reiter aus der Offenbarung des Johannes. Leider wird auch aus dieser Anspielung nicht mehr Kapital geschlagen.

Mein Fazit


Insgesamt ein Film, der gut unterhält und bei dem es Spaß macht, ihn noch ein zweites Mal zu schauen, um all die Irrwege und Spiegeltricks noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Gute Unterhaltung ohne Tiefgang für kalte Winterabende!

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