Buch-Tipp: Pandämonium - Die schwarzen Künste

Als ich den "Waschzettel" mit der Kurzbeschreibung des Buches in die Hände bekam, dachte ich zunächst: Das kommt dir bekannt vor. Hast du das Buch etwa schon gelesen? Da fand ich Begriffe wie "magisches London", "Magier und Dämonen" sowie einen jungen Taschendieb als eine der Hauptpersonen, der es nach einem Diebstahl mit der Magie zu tun bekommt. Und dann ist da noch der Magier der Königin: John Dee. - Das alles klingt doch nach einer Mischung aus "Der magische Dieb"*, "Harry Potter"*, "Die Geheimnisse des Nicholas Flamel" und "Bartimäus", dachte ich.

Aber jetzt, nach der Lektüre, darf ich sagen: Nein, diese Geschichte habe ich noch nicht gelesen. Und sie ist eigenständig, durchaus amüsant und spannend, auch wenn ich ehrlich gesagt die Frechheiten eines Dämons wie Bartimäus, die mythische Welt eines Nicholas Flamel und die überbordende Fantasie aus Harry Potter vermisst habe. Das Buch bietet aber auf jeden Fall gute Unterhaltung und hat noch Steigerungspotenzial, denn "Pandämonium - Die schwarzen Künste"* ist der erste Band einer Reihe.

Was den Inhalt betrifft, beschreibt ihn der Verlag wie folgt:

"Pandämonium. Die schwarzen Künste" entführt seine Leser in ein magisches London des 16. Jahrhunderts: In der Stadt wimmelt es nur so von Händlern, Dieben, Höflingen, Priestern und – Dämonen. Sogar die Königin beschäftigt einen Magier, John Dee.
Den kleinen Taschendieb Jack kümmert das alles wenig. Als er jedoch einem geheimnisvollen Fremden die Geldbörse stiehlt, ist er plötzlich in der Lage Dämonen zu sehen. Unterdessen breitet sich tödliche Magie in der Stadt aus und grausige Morde haben Hexenjäger auf den Plan gerufen. Der eifrigste unter ihnen ist Nicholas Webb. Doch der spielt ein falsches Spiel. Und Jack hat ein ganz persönliches Motiv, ihn zu hassen: Webb hat seine Mutter umgebracht.
Zusammen mit der Gaunerprinzessin Beth Sharkwell, dem zwielichtigen Spion Kit Morely und einem irrwitzigen Dämon nimmt er den Kampf auf gegen Webb, der über mehr Kräfte verfügt, als es scheint.
Wer Spaß an magischen Geschichten hat, der sollte sich dieses frische Lesefutter gönnen. Ich jedenfalls bin schon gespannt auf die folgenden Bände und Einfälle des Autorenteams, das hier seinen ersten Roman abgeliefert hat.

Bezugsquellen

Prentice/Weil, "Pandämonium" bei amazon.de*
Prentice/Weil, "Pandämonium" bei buch.de*
Prentice/Weil, "Pandämonium" bei thalia.de*

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