Dienstag, 11. Juni 2013

Ungewöhnlicher Japan-Krimi: Keigo Higashino, Verdächtige Geliebte

Keigo Higashino,
Verdächtige Geliebte *
Krimis lese ich eher selten, aber dieser hier ist etwas Besonderes - und spielt in Japan, was gut zu meiner Leidenschaft für Tee passt. Allerdings spielt Tee in der Geschichte kaum eine Rolle. Vielmehr geht es um Liebe, Mord und die Frage, ob es das perfekte Alibi geben kann.

Der Mord geschieht gleich zu Beginn der Geschichte - und sowohl Täterin als auch Opfer stehen von Anfang an fest. Die ehemalige Bardame Yasuko erdrosselt im Affekt ihren Ex-Mann, der sie und ihre Tochter immer wieder bedroht und erpresst. Doch dann nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung: Der heimlich in Yasuko verliebte Mathematik-Lehrer aus der Nachbarwohnung steht plötzlich vor der Tür und sagt ihr das Verbrechen auf den Kopf zu. Gleichzeitig bietet er ihr an, für ein wasserdichtes Alibi zu sorgen und die Leiche verschwinden zu lassen. Ratlos und hilflos lässt sich Yasuko darauf ein und folgt ab diesem Moment einem akribisch ausgearbeiteten Plan.

Die Leiche wird gefunden, die Polizei verhört Yasuko, ihre Tochter, den Nachbarn und stellt bald diverse Theorien zum Tathergang auf. Doch Yasukos Alibi scheint trotz kleinerer Lücken und Unwägbarkeiten zu halten. Als der Kommissar mit einem befreundeten Physik-Professor über den Fall spricht, stellt sich heraus, dass beide mit dem Lehrer zur gleichen Universität gegangen sind - und dass es sich bei dem vermeintlich einfachen Mathe-Lehrer um ein echtes Mathematik-Genie handelt. Als der Professor seinen früheren Kommilitonen in der Folge besucht, kommt ihm ein Verdacht. Und damit beginnt das Geistes-Duell zweier Genies.

Überraschende Wendungen bis zum Schluss


Zwar weiß der Leser von Anfang an, was geschehen ist - aber das steigert die Spannung letztlich nur umso mehr. Wie schafft es der Lehrer Ishigami, die Polizei immer wieder auf falsche Fährten zu locken? Wird der Physik-Professor ihm auf die Schliche kommen? Wird er Ishigami scließlich auffliegen lassen?

Streckenweise glaubt man, Ishigamis Plan zu kennen und quasi als Eingeweihter mitzuerleben, wie er das Katz-und-Maus-Spiel gewinnt. Doch dann kommt man gemeinsam mit dem Kommissar und dem Professor immer ein klein wenig mehr hinter das konstruierte Alibi, das einerseits einfach, zugleich aber ungemein raffiniert aufgebaut ist. Und zum Ende der Geschichte muss man erstaunt feststellen, dass man längst noch nicht alle Wendungen und Finten erahnt hat ...

Ein ganz klarer Lese-Tipp


In Japan ist das Buch mit über 2 Millionen verkauften Exemplaren bereits ein Bestseller. Und ich kann mir vorstellen, dass der ungewöhnliche Plot auch in Deutschland viele Krimifreunde begeistern wird. Insofern ein ganz klarer Lese-Tipp von mir!

Bestellmöglichkeiten

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Sonntag, 26. Mai 2013

Lese-Tipp: Dan Brown, Inferno


Dan Brown, Inferno*
Endlich wieder ein neuer Dan Brown mit seinem Titelhelden Robert Langdon. Diesmal geht es nicht um die Kirche, Illuminaten oder Freimaurer. Aber der Schauplatz von "Inferno" ist in Europa angesiedelt. Große Teile des Buchs spielen in Florenz - passend zum Titel, der sich auf Dante Alighieris berühmtes Werk "Divina Commedia" bezieht.

Worum geht es diesmal?


Zu Beginn ist alles eher verwirrend, sowohl für den Leser als auch für den Kunsthistoriker und Symbolforscher Robert Langdon. Er erwacht desorientiert in einem italienischen Krankenhaus, ohne Erinnerung an die vergangenen Tage. Wie man ihm mitteilt, ist eine Kopfverletzung, die von einem Schuss herrührt, die Ursache für seine Amnesie - und dann überschlagen sich die Ereignisse auch schon.

Es beginnt eine Hetzjagd im Herzen von Europa, umgeben von jahrhundertealten Geheimnissen, die alle mit Dantes "Inferno" verwoben sind. Und immer wieder hat Langdon einen Traum: Eine verschleierte Frau steht am Ufer eines Flusses, rot gefärbt von Blut, zu ihren Füßen gequälte, sich windende Leiber, die direkt aus Dantes höllischem Inferno zu stammen scheinen. "Suche, und du wirst finden." lautet die Botschaft der rätselhaften Frau. Nach und nach findet Robert Langdon immer mehr Puzzleteile, ohne zu wissen, wie er sie zusammensetzen muss und welches Bild sich daraus ergeben wird.

So versucht Langdon gleich mehrere Rätsel zu lösen. Wie kommt er nach Italien? Wieso wurde auf ihn geschossen? Wer ist die rätselhafte Frau aus seinem Traum und was soll er eigentlich suchen? Ständig auf der Flucht reiht sich eine Frage an die nächste. Mit jeder Antwort tauchen neue Fragen auf. Und nicht nur Robert Langdon wird einige Male getäuscht, auch der Leser wird immer wieder auf falsche Fährten gelockt. Aber eines ist schon bald klar: Es geht um das Schicksal der gesamten Menschheit, um eine tödliche Bedrohung, in die obskure Organisationen genauso verwickelt sind wie die WHO - kann Langdon die Rätsel nicht schnell genug lösen, steht die Zukunft der gesamten Menschheit auf dem Spiel.

Lesen oder nicht?


Ein ganz klares "Ja". Wer "Illuminati", "Sakrileg" und "Das verlorene Symbol" mit Spannung verschlungen hat, wird auch diesmal seine Freude haben. Hauptfigur Robert Langdon trägt zwar zunächst wieder seine altbekannte Kleidung, nämlich Tweedjacke und Mickey-Mouse-Sammleruhr - muss diese aber schon bald gegen elegante italienische Kleidung tauschen. Das wird den einen oder anderen Kritiker freuen, der in der ewiggleichen Kleidung eine fehlende Entwicklung der literarischen Figur sah. Natürlich steht Langdon wieder eine attraktive, kluge Frau zur Seite: die Ärztin Sienna Brooks. Doch auch sie ist für ihn zunächst ein Rätsel.

Schnell ist der Leser versucht, die verschiedenen Personen in gut und böse einzusortieren. Doch mehr als einmal stellt sich in überraschenden Wendungen heraus, dass alles ganz anders ist als gedacht. Wer sind die Guten, wer die Bösen? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. So bleibt es spannend bis zum Schluss und die 682 Seiten sind mal wieder viel zu schnell ausgelesen.

Bezugsquellen

► Dan Brown, Inferno*
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Donnerstag, 7. März 2013

Buch-Tipp: Pandämonium - Die schwarzen Künste

Als ich den "Waschzettel" mit der Kurzbeschreibung des Buches in die Hände bekam, dachte ich zunächst: Das kommt dir bekannt vor. Hast du das Buch etwa schon gelesen? Da fand ich Begriffe wie "magisches London", "Magier und Dämonen" sowie einen jungen Taschendieb als eine der Hauptpersonen, der es nach einem Diebstahl mit der Magie zu tun bekommt. Und dann ist da noch der Magier der Königin: John Dee. - Das alles klingt doch nach einer Mischung aus "Der magische Dieb"*, "Harry Potter"*, "Die Geheimnisse des Nicholas Flamel" und "Bartimäus", dachte ich.

Aber jetzt, nach der Lektüre, darf ich sagen: Nein, diese Geschichte habe ich noch nicht gelesen. Und sie ist eigenständig, durchaus amüsant und spannend, auch wenn ich ehrlich gesagt die Frechheiten eines Dämons wie Bartimäus, die mythische Welt eines Nicholas Flamel und die überbordende Fantasie aus Harry Potter vermisst habe. Das Buch bietet aber auf jeden Fall gute Unterhaltung und hat noch Steigerungspotenzial, denn "Pandämonium - Die schwarzen Künste"* ist der erste Band einer Reihe.

Was den Inhalt betrifft, beschreibt ihn der Verlag wie folgt:

"Pandämonium. Die schwarzen Künste" entführt seine Leser in ein magisches London des 16. Jahrhunderts: In der Stadt wimmelt es nur so von Händlern, Dieben, Höflingen, Priestern und – Dämonen. Sogar die Königin beschäftigt einen Magier, John Dee.
Den kleinen Taschendieb Jack kümmert das alles wenig. Als er jedoch einem geheimnisvollen Fremden die Geldbörse stiehlt, ist er plötzlich in der Lage Dämonen zu sehen. Unterdessen breitet sich tödliche Magie in der Stadt aus und grausige Morde haben Hexenjäger auf den Plan gerufen. Der eifrigste unter ihnen ist Nicholas Webb. Doch der spielt ein falsches Spiel. Und Jack hat ein ganz persönliches Motiv, ihn zu hassen: Webb hat seine Mutter umgebracht.
Zusammen mit der Gaunerprinzessin Beth Sharkwell, dem zwielichtigen Spion Kit Morely und einem irrwitzigen Dämon nimmt er den Kampf auf gegen Webb, der über mehr Kräfte verfügt, als es scheint.
Wer Spaß an magischen Geschichten hat, der sollte sich dieses frische Lesefutter gönnen. Ich jedenfalls bin schon gespannt auf die folgenden Bände und Einfälle des Autorenteams, das hier seinen ersten Roman abgeliefert hat.

Bezugsquellen

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Prentice/Weil, "Pandämonium" bei buch.de*
Prentice/Weil, "Pandämonium" bei thalia.de*

Dienstag, 1. Januar 2013

Die Kunst der Suchmaschinenoptimierung (SEO)

SEO, Search Engine Optimization oder etwas verständlicher Suchmaschinenoptimierung - für viele ist das ein Buch mit mehr als sieben Siegeln. Da fallen Begriffe wie Onpage- und Offpage-Optimierung, Linkbuilding, URL-Rewriting, CMS, Canonical Tag und Duplicate Content. Und manche sagen sogar, dass die optisch doch so wundervollen Flash-Seiten gar nicht so toll sind, wenn es um "SEO" geht?

Keine Frage, Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiges und komplexes Thema für alle, die ihre Webseiten in den Suchergebnis-Listen der großen Suchmaschinen nach vorn bringen möchten. Denn von hier kommen in den meisten Fällen die größten Besucherströme. Und Besucher sind das Blut, das durch die Adern einer jeden Website fließt. Traffic, also die Anzahl der Besucher, Seitenaufrufe und Klicks - das ist die Währung des World Wide Web. Und wer möglichst viel davon anbieten kann (und das möglichst noch zu gerade gefragten Themen und Altersgruppen), bei dem fließen auch die Werbegelder entsprechend stark. - Motivation genug, sich mit diesem vermeintlich trockenen und unübersichtlichen Thema intensiver zu beschäftigen?

Das Buch und seine Zielgruppe


Auf fast 800 Seiten liefern die vier Autoren Eric Enge, Stephan Spencer, Jessie Stricchiola und Rand Fishkin jede Menge Fachwissen zu diesem Thema. Alle vier sind namhafte SEO-Profis mit vielen Jahren Erfahrung. Inhaltlich sprechen sie alle an, die sich mit dem Thema SEO befassen (müssen), egal ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis. Die verständlich geschriebenen Kapitel lassen sich dabei sowohl aufeinander aufbauend als auch unabhängig voneinander lesen. Durch das umfangreiche Stichwortverzeichnis ist auch das Nachschlagen einzelner Fachbegriffe relativ gut möglich. Das wird vor allem für diejenigen Leser hilfreich sein, die nicht selbst SEO betreiben sondern mit entsprechenden Experten kommunizieren. So kann auch der Abteilungsleiter oder Manager sich in die Grundbegriffe einlesen und hat beim nächsten Meeting nicht mehr ganz so viele Fragezeichen in den Augen stehen.

Die Inhalte


In der zweiten, komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage werden die Veränderungen in der Suchmaschinenbranche und der wachsende Einfluss sozialer Medien berücksichtigt. Denn kaum etwas ist einem so rasanten Veränderungsprozess unterworfen wie die (Suchmaschinen-)Techniken des Internet.

Das Einstiegskapitel beschäftigt sich zunächst grundsätzlich damit, wie und aus welchem Grund Menschen die Suchmaschinen nutzen und wie es Anbieter wie Google überhaupt schaffen, binnen Millisekunden relevante Ergebnisse zu Suchanfragen aus Milliarden von Webseiten herauszufiltern. Denn gerade das Verständnis für die Techniken der Suchmaschinen und die Suchweise von Menschen ist die Grundlage für erfolgreiches SEO.

Von dieser Basis aus geht es weiter mit der Erstellung eines SEO-Plans und einer Vorstellung der verschiedenen Techniken (Onpage- und Offpage-Maßnahmen). Natürlich sind auch Content- und Linkmarketing, die Wahl der richtigen Software für die Website und die Nutzung sozialer Medien wie Twitter, Facebook und Google+ ein Thema. Den Abschluss bilden Techniken zur Erfolgsmessung, Maßnahmen bei Änderungen an der Domain (Website-Adresse) und schließlich ein Ausblick in die Zukunft der Suchmaschinenoptimierung.

Mein Fazit


Viele Beispiele stammen naturgemäß aus dem amerikanischen Bereich, lassen sich aber gut auf deutsche Verhältnisse übertragen. Wer dieses Buch komplett durchgearbeitet hat (fast 800 Seiten!), der hat wirklich einen fundamentalen Überblick über die "Kunst des SEO" erhalten. Aber auch wer sich dem Thema häppchenweise nähert, erarbeitet sich mit der Zeit eine wirklich gute Grundlage. Und mit diesem Grundlagenwissen lässt sich schon einiges anfangen. Denn wer gleich zu Beginn die Weichen für sein Projekt richtig stellt (und bei Bedarf beurteilen kann, welche Experten er hinzuzieht), der kann sich jede Menge Arbeit und Kosten sparen. Nicht nur unter diesem Blickwinkel sind die knapp 50 Euro für das Buch eine gute Investition!

Bezugsquellen

Samstag, 13. Oktober 2012

Diana Menschig: Hüter der Worte

Sind wir alle nur Teil einer großen Geschichte? Sind wir Romanfiguren, deren Schicksal von einem Autor bestimmt wird, der sich seiner Verantwortung vielleicht gar nicht bewusst ist? Könnten wir das spüren oder vielleicht sogar irgendwie mit dem Autor in Kontakt geraten?

Im Oktober frisch erschienen ist das Taschenbuch "Hüter der Worte" von Diana Menschig*. Wer fantasievolle Parallelwelt-Romane und Geschichten in der Geschichte mag, ist hier an der richtigen Adresse. Dass eine Ebene der Handlung in meiner Heimatstadt Münster angesiedelt ist, machte mich zusätzlich neugierig auf das Buch.

Der Plot: Tom Schäfer ist Student in Münster und erfolgreicher Jung-Autor eines Fantasy-Romans. Doch nachdem er gerade für eine mehrteilige Fortsetzung unter Vertrag genommen wurde, kommt er mit dem Schreiben nicht voran. In dieser Situation begegnet er der attraktiven und etwas geheimnisvollen Mellie. Sie befreit ihn einerseits aus seiner Schreibblockade, vertritt aber gleichzeitig seltsame Ansichten, wenn es um seine schöpferischen Freiheiten als Autor geht.

Auf dem Weg zur Buchmesse geraten sie in Streit und Mellie verschwindet ebenso plötzlich aus seinem Leben, wie sie aufgetaucht ist. Als seine Lektorin Tom zusätzlich unter Druck setzt, arbeitet Tom immer mehr von Mellies Ideen heimlich in seine Geschichte ein. Doch dann scheinen die Grenzen von Fantasie und Wirklichkeit völlig zu verwischen: Plötzlich sieht Tom sich seinem Fantasy-Helden Laryon (lest den Namen mal laut rückwärts ...) leibhaftig gegenüber und bringt mit seiner unbedarften, tolpatschigen Art nicht nur sich und sein Leben in Gefahr. Aber er will seine Fehler wiedergutmachen und zugleich Mellie finden, die irgendwie untrennbar mit seiner Geschichte verbunden zu sein scheint.

Mein Fazit

"Hüter der Worte" ist spannend zu lesen und spielt mit der Idee, dass die "Wortwelten" der Autoren ein Eigenleben haben und als Parallelwelt zu unserer Realität existieren. Als sogenannte "Worthüter" tragen Autoren dabei große Verantwortung und können oft nicht einmal selbst erkennen, ob sie vielleicht auch "nur" als "Wortgestalt" wiederum Teil einer Geschichte sind, die von einem anderen "Worthüter" aufgeschrieben und beeinflusst wird. Die Fantasiewelt Willerin ist mit Gestalten, Orten und überraschenden Wendungen wunderschön ausgeschmückt. Trotzdem bin ich nicht restlos begeistert, denn:

Obwohl Buch und Geschichte(n) in sich abgeschlossen sind (endlich mal keine neue Trilogie!), bleibt für mich am Ende das Gefühl, dass ich nicht alles erfahren habe, was für ein (gefühltes) Ende der Geschichte notwendig ist. Es ist kein offenes Ende, das nach einer Fortsetzung schreit, sondern ein Ende, das mich als Leser zu schnell in die Realität entlässt - und das trotz 543 gut gefüllter Seiten mit einer Karte der Fantasiewelt Willerin und einem Stammbaum der Worthüter als Schlusspunkt. Irgendetwas fehlt mir, obwohl ich nicht genauer sagen kann, was das ist. - Und alle Münster-Liebhaber seien vorgewarnt: Münster kommt nur sehr, sehr wenig in diesem Buch vor. Auch davon hätte ich mir mehr gewünscht!

In diesem Fall gibt es also von mir keine uneingeschränkte Empfehlung für dieses Buch, aber doch eine Empfehlung!

Bezugsquellen

Diana Menschig, Hüter der Worte bei amazon*
Diana Menschig, Hüter der Worte bei thalia*
Diana Menschig, Hüter der Worte bei buch.de*
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